In der Bundesrepublik Deutschland werden weit über eine Millionen Menschen rechtlich betreut. Aufgrund einer psychischen, körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung oder Einschränkung kann es notwendig werden, dass eine Betreuung eingesetzt werden muss. Dies geschieht i.d.R. durch ein Vormundschaftsgericht.

Auch die Arbeit des Betreuers unterliegt dem Kredo der Sozialgesetzbücher „Hilfe zur Selbsthilfe“. Genau deswegen heißt mein Motto „Betreuen, beraten, begleiten und unterstützen“. Denn auch im Rahmen der Betreuung soll dem Klienten ermöglicht werden, dass was er leisten kann auch selbst zu erledigen, wenn notwendig auch begleitet oder unterstützt.

In meiner Arbeit als Betreuer ist die enge Zusammenarbeit und ein vertrauensvolles Verhältnis zu meinen Klienten daher sehr wichtig. Dabei lasse ich gerne auch die Unterstützung durch meinen Therapiebegleithund Nele zu. Durch den Einsatz von Methoden der Systemischen Beratung gelingt es häufig sehr gute Lösungen für die betreute Person und deren Angehörigen herbei zuführen. Dabei sind Offenheit, Ehrlichkeit und Authentizität wichtige Voraussetzungen. Dennoch müssen auch die gerichtlichen Rahmenbedingungen der zur Verfügung stehenden Betreuungsstunden beachtet werden, da diese die Tätigkeiten des Betreuers enorm einschränken können. So ist es meine Aufgabe ein Gleichgewicht zwischen persönlichen Kontakten und den zu erledigenden Aufgaben zu finden.